Sein oder Schein. Die Österreich-Idee von Maria Theresia bis zum Anschluss
Sein oder Schein. Die Österreich-Idee von Maria Theresia bis zum Anschluss

Sein oder Schein. Die Österreich-Idee von Maria Theresia bis zum Anschluss

Bereits im 19. Jahrhundert war es üblich, die österreichische Identität als bloße Idee, ja als „Chimäre" zu betrachten. Gerald Stieg setzt sich mit dem Spannungsverhältnis von Konstruktion und Wirklichkeit auseinander: Was heißt eigentlich „Österreich“? Im Zentrum steht dabei die geradezu mythische Opposition zwischen den „Gedächtnisorten“ Mozart und Hitler. Keine Debatte über die österreichische Identität kommt an der historischen Rivalität mit Preußen vorbei. Markant verkörpert werden diese Pole durch die mütterlich-weibliche Katholikin Maria Theresia und den soldatisch-männlichen Protestanten Friedrich II. Neben diesen und weiteren wichtigen Persönlichkeiten der gemeinsamen Geschichte, wie Otto von Bismarck, Karl Lueger und Adolf Hitler, betrachtet Stieg die historischen, kulturellen und symbolischen Hintergründe und Entwicklungen der österreichischen Identitätsbildung.

Gerald Stieg
Böhlau
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